Rezension „Und dein Lohn ist der Tod“ von Erasmus Herold

Titel: Und dein Lohn ist der Tod
Autor: Erasmus Herold
Verlag: CW Niemeyer Buchverlage
erschienen am: August 2013
ISBN: 978 – 3 – 8271 – 9564 – 7
Seiten: 364
Preis: 9,95€
Reihe: 2/?
als eBook verfügbar: Ja (Preis: 7,99 €)

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Leseprobe: http://www.erasmusherold.de/leseprobe2.php?typ=3

Gütersloh im Winter 2013, Dienstagnacht. Überstürzt verlässt Victoria Lirot das Haus, lediglich bekleidet in Schlafanzug und Mantel. Es ist kühl, doch die junge Frau wählt den Motorroller und lässt das Auto stehen. Eine Stunde später ist sie tot, brutal ermordet. Wovor ist Frau Lirot geflüchtet oder was hatte sie vor? Am darauffolgenden Tag verunglückt ein Auto zwischen Gütersloh und Wiedenbrück. Die Kreispolizeibehörde ermittelt und Kommissarin Sarah Berger und ihr neuer Partner Ahmet Yilmaz übernehmen den Fall. Die Untersuchung des Unfallorts liefert den beiden Polizisten verblüffende Ergebnisse. Schnell wird klar, zwischen der Toten der vergangenen Nacht und diesem Unfall besteht ein Zusammenhang. Die Spuren führen zu einem jungen Start-up-Unternehmen, der Teuto Solarlicht. Undurchsichtig erscheint das Treiben ihrer Gesellschafter, folgenreich das, was sie tun. Als sich einer der Verdächtigen ins benachbarte Stromberg absetzt, konzentrieren die Ermittler ihre Suche auf das Burgdorf. Eine unberechenbare Jagd beginnt.


Cover: Das Cover ist schlicht gehalten, aber sticht auch ins Auge. Die Schnörkel im linken Bereich des Covers gefallen mir sehr gut. Der Mund und das Blutrinnsal im oberen Bereich wirken für mich im ersten Moment wie von einem Vampirroman. Aber ich mag es – es ist schlicht aber schön.

Aufbau: Der Einstieg in die Story fällt leicht. Gleich im ersten Kapitel gibt es das erste Opfer. Etwas verwirrend ist dann der kurze Ausflug von Ahmed, der im Nachhinein Folgen haben wird. Doch direkt danach tauschen die Kapitel immer wieder den Standort. Dies verwirrt in den ersten Teilen, aber da ich Erasmus‘ Schreibstil kenne und es mag wie sich die Puzzleteile langsam zusammen fügen. Die Art des Aufbaus gefällt mir sehr sehr gut – ich mag Verwirrung.

Handlung: Jaaa.. wie der Aufbau ist auch die Handlung schön verschachtelt, schön verzwickt und undurchsichtig. Sie spitzt sich immer mehr zu und nach und nach wird ein Puzzelteil nach dem anderen hinzugefügt, bis es ein Bild ergibt. Dieses wird dann aber zum Schluss noch einmal kräftig durcheinander geworfen, denn alles was logisch erschien macht doch keinen Sinn mehr. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, da ich unbedingt wissen wollte, wer es denn nun war und vor allem auch: WIESO!!!

Charaktere: Dieser Unterpunkt ist bei „Und dein Lohn ist der Tod“ äußerst spannend. Denn außer Ermittlerin Sarah mit ihrer neu erwachten Liebe zu den Tieren (ich mag Curly – sie ist ein absoluter Schatz) und Ahmed, der Polizist der auch mal richtig Mensch ist, ist mir keiner der Charaktere sympathisch. Jeder von den vier Freunden plus Anhang hat irgendein Geheimnis und ist absolut zwielichtig. Das macht aber die Handlung auch aus. Denn jeder ist zu jeder Zeit verdächtig und sollte es auch bleiben. Sehr verschachtelte Persönlichkeiten, passend zu der wirklich undurchsichtigen Handlung. Daumen hoch.

Schreistil: Erasmus schreibt sehr schön flüssig. Manchmal gibt es Kapitel, die etwas komisch erscheinen, was aber dem Geheimhalten des Erzählers geschuldet ist. Mich hat es aber nicht gestört.


Mich hat „Und dein Lohn ist der Tod“ voll und ganz überzeugt. Wer gerne verschachtelte Handlungen und vielschichtige Charaktere mag sollte sich das neue Werk von Erasmus Herold zulegen. In der Widmung wünschte Erasmus mir „kurzweiliges Lesevergnügen“. Das hatte ich absolut. Denn das Buch war so schnell leergelesen… Erasmus, du musst schnell für Nachschub sorgen!! =)



Vielen vielen lieben Dank an Erasmus, den ich bei Facebook stalke, damit ich ja nicht verpasse, wenn ein neues Werk von ihm erscheint. Lieber Eramsus – mit „und dein Lohn ist der Tod“ hast du meine Erwartungen erfüllt und übertroffen. Danke für die liebe Widmung!


Erasmus Herold wurde 1969 in Bonn-Beuel geboren. Aufgewachsen in Paderborn, wohnt er heute in Stromberg (bei Oelde), ist verheiratet und Vater von zwei Töchtern. Nach dem Abitur und einer Ausbildung zum Datenverarbeitungs-kaufmann arbeitete er erst in Paderborn, später in Gütersloh. Derzeit ist Herold in einem mittelständischen Unternehmen als IT-Leiter angestellt. Bereits in jungen Jahren schrieb Erasmus Herold Berichte für ortsansässige Computermagazine, machte sich später mit dem Programmieren von Onlinespielen (darunter Space-Intrusion.de und Insel-Pirat.de) einen Namen. Im Oktober 2009 erschien sein Debütroman „Krontenianer – Rendezvous am Bogen“, ein spannender Zukunftskrimi.
Beim „deutschen Science Fiction Preis 20102 wurde er nominiert und erlangte mit seinem Debütroman Platz 5.
Im Herbst 2012 hat Erasmus Herold seinen WestfalenKrimi „Und ich vergebe dir nicht“ im CW Niemeyer Verlag, Hameln, veröffentlicht. Im Herbst 2013 folgte die Fortsetzung „Und dein Lohn ist der Tod“, ebenfalls im CW Niemeyer Verlag, Hameln.
Zusätzliche Informationen und Leseprobe unter:

http://www.ErasmusHerold.de

© Coverbild, Leseprobe www.erasmusherold.de © Autoreninfo: www. www.niemeyer-buch.de © Inhaltsangabe: www.amazon.de


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