[Rezension] Die Lazarus-Formel von Ivo Pala



Taschenbuch, 448 Seiten
Verlag: Blanvalet
ISBN: 978-3-442-37648
Reihe: 1/1
erschienen: 19.Dezember 2011
€ 8,99,-


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Auf der Suche nach einem Heilmittel gegen Krebs entdeckt die Wissenschaftlerin Eve Sinclair das Geheimnis der Unsterblichkeit. Tatsächlich ist dieses so offensichtlich, dass sie sich fragt, wieso noch niemand vor ihr darauf gekommen ist. Eve erkennt bald, dass es schon lange Unsterbliche gibt – und diese machen gnadenlos Jagd auf sie, um das Geheimnis zu wahren. Da rettet ihr ein mysteriöser Killer das Leben. Doch auch er hat ganz eigene Pläne für sie …


Meine Erwartungen waren zugegebener maßen recht hoch, da ich bisher von den Büchern von Ivo Pala echt begeistert war. Also erwartete ich ein neues Highlight. Und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Sicher ist das Thema ein ganz anderes als die bisher gelesenen Bücher, aber es hat mir sehr sehr gut gefallen.
Das Cover lässt erahnen, dass es sich diesmal um die Eibe handelt. Doch das wird ja erst später klar, wo der Schwerpunkt liegt. Ich finde es sehr gelungen. Die schwarzblaue und etwas alt wirkende Aufmachung spricht für mich von Spannung und ich denke, wenn ich Lust auf einen guten Thriller hab würde ich das Cover auf jeden Fall genauer betrachten bzw das Buch auch zur Hand nehmen.
Die Charaktere sind meiner Meinung nach sehr gelungen. Eve – ja Eve ist manchmal etwas sehr naiv, aber sie ist mit sehr sympathisch. Das sie voll für ihre Forschung lebt merkt man ihr an und glaubt man ihr aber auch. Ben hat es mir eh angetan. Von Anfang an dachte ich „Egal was oder wer du bist und was du willst, du musst beim Happy-End bedacht werden“ Jap, ich mag wohl die bösen, unheimlichen Menschen. Alles in allem sind die Nebencharaktere so angelegt, dass man immer wieder ins Grübeln kommt, ob er nun gut oder böse ist. So ist es eigentlich bei allen. Selbst bei der absolut bezaubernden Maggi musste ich ein paar Mal überlegen ob sie nun wirklich die ist die sie vorgibt oder ob am Ende noch ein böses Erwachen kommt. Diese Gestaltung finde ich sehr gut, denn so geht die Spannung nie verloren.

Ja zum genannten Spannungsbogen: Also ich hatte ein bisschen Probleme ins Buch rein zu kommen. Aber das währte nur seehr kurz an, denn schon bald war ich in der Handlung gefesselt und durch die Cliffhanger am Ende vieler Kapitel musste ich auch sofort weiterlesen. Dies zieht sich durch die ganze Geschichte bis hin zum fulminanten Ende. Ich muss sagen, super geschrieben!
Der Schreibstil ist flüssig und nicht kompliziert zu verfolgen. Es wird immer mal aus der Perspektive eines andern Charakters erzählt, sodass man auch Aspekte der Handlung bekommt, die man vorher vielleicht nicht so gesehen hat und die man auch verpasst hätte.

Die Story an sich ist vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig. Ich glaube, der Gedanke ewig zu leben ist schon ein wenig beängstigend und das des Rätsels Lösung quasi auf dem Tisch liegt und keiner sie wirklich wahrhaben will… Ja.. Also ich finde die Story trotz dieser etwas fantastisch wirkenden Idee sehr sehr gelungen. Denn zu Anfang hätte ich erwartet, dass noch mehr Fantasy und/oder Zukunftsphantasien einspielen. Dass die Lösung ganz unproblematisch ist finde ich gut gelöst. Und naja, den Aspekt mit den Gottähnlichen Wesen.. =) Also ich finde es wirklich sehr sehr gut!!! Sehr zu empfehlen.



Ein absolutes Highlight von Ivo Pala. Aber ich hatte ja nichts anderes erwartet =) Sehr zu empfehlen.


Vielen Dank an Lovelybooks und Ivo Pala für die tolle Leserunde, und an Blanvalet für die Bereitsstellung des Exemplares.


Ivo Pala, geboren 1966, ist neben seiner Tätigkeit als Romanschriftsteller seit fast zwanzig Jahren auch erfolgreicher Drehbuchautor und Dramaturg für Action- und Krimi-Serien und abendfüllende Spielfilme. Seine besonderen Steckenpferde sind Historie, Science-Thriller, Horror und Fantasy. Er lebt zurzeit in Berlin und arbeitet bereits an seinem nächsten Roman.

© Inhaltsangabe, Autorenbild- und Biografie: www.randomhouse.de

©Cover: http://www.weltbild.de

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