[Rezension] „Kyria & Reb – Die Rückkehr“ – Andrea Schacht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der spannenden Fortsetzung von „Kyria & Reb – Bis ans Ende der Welt“ kehrt Kyria in ihre Heimatstadt und damit in das perfekt gesteuerte Überwachungssytem von New Europe zurück. Ein gefährliches Unternehmen, denn dort erwartet sie ein mörderisches Komplott.

Hinter Kyria liegen vier Monate, in denen sie zum ersten Mal erlebt hat, was es bedeutet, frei zu sein – und in denen sie Reb, dem jungen Rebellen aus dem Untergrund, nähergekommen ist. Seit sie weiß, dass ihr Vater ermordet wurde, setzt sie alles daran, seinen Mörder zu finden. Schon bald muss sich Kyria verstecken, denn sie erfährt immer mehr über die wahren Drahtzieher in New Europe und ihre üblen Machenschaften. Da taucht Reb wieder auf, der ihr Herz erobert hat …

Teil eins von „Kyria & Reb“ hat mich schon total fasziniert und ich konnte es gar nicht mehr erwarten das Teil zwei kommt. Und nun war es endlich soweit. Die berührende Geschichte um ein Paar, welches gegensätzlicher nicht sein könnte. Doch so bezaubernd wie sie zusammen waren, sie gehen erst einmal getrennte Wege.

Das Buch beginnt mit einer Zusammenfassung des bisher Geschehenen und einer Übersicht der wichtigsten Charaktere. Ich finde es sehr gelungen, da es schon ein bisschen her ist, dass ich den ersten Teil gelesen hatte und man so noch einmal einen Überblick über alles.

Während Teil eins die Probleme in der Hauptstadt Capitale aufzeigt und Kyrias Flucht in die Reservate beschreibt, widmet sich „Die Rückkehr“ nun um das Regierungssystem der Hauptstadt. Denn hier ist einiges im Argen. Da ich nicht spoilern mag höre ich hier besser auf. Nur so viel sei gesagt: Wie in der Realität ist alles anders als es scheint und nicht jede Epidemie ist natürlich entstanden sondern hat ihren Ursprung in einer politischen Idee.

Hauptcharaktere sind wieder Kyria und Reb, aber auch auf Cam und Xarina und Kyrias Mutter Ma Dama Isha wird ein Hauptaugenmerk gelegt. Dabei kommt kein Charakter zu kurz, denn allesamt sind sehr liebenswert und ihre Handlungen sehr gut nachvollziehbar.

Andrea Schachts Schreibstil ist mir unheimlich sympathisch, ich konnte der Story sehr gut folgen und habe das Buch fast nicht aus der Hand legen können.

Auch wenn in diesem Teil die Politik im Vordergrund steht finde ich es nicht langweilig geworden. Es ist ein tolles Gegengewicht zu dem ersten Teil, in dem Kyria lernen muss, selbst klar zu kommen und eigenständig zu werden.

Den Hinweis auf das antike „Billy-Regal von IKEA“ finde ich unheimlich gut.

Alles in allem eine sehr gut gelungene Dystopie über eine Art der Regierungsform der Zukunft, wie sie durchaus passieren könnte. Denn die Idee, dass eine Krankheit die Menschheit fast auslöscht ist sicherlich nicht ganz abwegig. Wer es noch nicht gelesen hat sollte dies unbedingt nachholen!!!

Andrea Schacht hat lange Jahre als Wirtschaftsingenieurin gearbeitet, bis sie sich entschloss, ihre wahre Leidenschaft, das Schreiben, zu ihrem Beruf zu machen. Vor allem mit ihren historischen Romanen um die Kölner Begine Almut Bossart erlangte sie große Bekanntheit. Ihre Bücher stehen regelmäßig auf den Bestsellerlisten.


©Autorenbild und Autorenbiografie: amazon.de; Inhaltsangabe und Buchdaten http://www.egmont-ink.de

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