[Rezension] „GezeitenZauber – Die Bestimmung“ – Erik Kellen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Die Vergangenheit kehrt zurück, um die Zukunft zu verschlingen.
„Mein Name ist Liran. Man hat mich geschickt, um dich zu beschützen.“ 
Eine Böe fegte durch den Wald, riss welkes Laub mit sich, das unruhig zwischen den Stämmen tanzte. 

Als Nilah van Arten mit ihrem Vater zur Beerdigung ihrer Großmutter nach Irland reist, ahnt sie nicht, dass ihr Leben sich für immer verändern wird. Ein seltsamer Brief, ein rätselhafter Junge auf der Totenfeier, ein scheinbar zugemauertes Zimmer – damit fängt es an. Doch Nilah ist längst zwischen die Fronten der Vergangenheit und der Zukunft geraten. In einen Kampf, der über zwei Jahrtausende ruhte, nun aber umso erbitterter wieder aufgeflammt ist. Zwei Männer stürzen ihre Welt ins Chaos. Der eine will ihre Seele vernichten, der andere beschützt sie mit Leidenschaft und wilder Magie. Denn in Nilahs Blut ist das größte Geheimnis aller Zeiten verborgen.

Zuerst möchte ich ein paar Worte zu der Gestaltung dieses tollen eBooks loswerden. Das Cover in dem tollen Blau sticht ins Auge, denn es wirkt wie gezeichnet. Die Bedeutung der Farbe Blau wird im Verlauf der Geschichte deutlich, daher finde ich es sehr passend. In einigen Kapiteln tauchen Skizzen auf, die ebenfalls sehr schön zur Story passen. Zusammen mit der bildhaften Schreibweise des Autor ergibt sich ein tolles Gesamtbild, welches dem Buch noch zusätzlich Wert verleiht.

Die Geschichte ist ein wenig verwirrend und ich muss gestehen, bis jetzt habe ich nicht jeden Handlungsstrang durchschaut und jeden Charakter perfekt verstanden. Ich hoffe, dass sich dies im Verlauf des zweiten Teiles klärt. Das offene Ende und die offenen Fragen führen dazu, dass ich leider einen Punkt abziehen muss.

Die handelnden Personen sind allesamt sehr charmant.
Liran, der stolze Krieger strahlt Sicherheit und Kraft aus. Doch in einigen Textpassagen wird klar, dass er gar nicht so stark ist wie er wirkt. Er hängt noch etwas in seiner Vergangenheit – bei seiner Schwester, die er nicht retten konnte und seinen Eltern, die er auch verloren hat. Trotzdem vollführt er seine Aufgabe als Fian ohne Kompromisse.
Nilah – hach ich mag sie. Sie ist herrlich naiv zwischendurch und manchmal folgt sie einfach ihrer Intuition. Sie liebt ihren Vater von ganzem Herzen und ist seeehr neugierig und wissbegierig. Ich muss sagen, sie erinnert mich ein wenig an mich selbst.
Aber auch Daan, Morrin, Ian und Tok – Sie alle haben ihren eigenen Charme und sind einfach sehr liebenswert. Wobei mir Morrins und Toks Rolle in der Story noch ein wenig offen ist.
Erik hat eine ganz besondere Art zu schreiben. Die – nennen wir sie – „normalen“ Szenen sind flüssig und verständlich, sehr bildhaft und man kann gut folgen. Dann kommen immer wieder Szenen, in denen es um reine Magie geht, um Vorstellungen und Beschreibungen von Wirkungen und Gefühlen sowie um Stimmung. Und diese Szenen schreibt Erik genauso bildhaft aber irgendwie auch ein Stück magisch. Manchmal musste ich sie zweimal lesen, aber eigentlich war ich die ganze Zeit fasziniert von all der Magie in dieser Handlung.

Ich muss dazu sagen, dass ich gerne Fantasy lese. Wer so gar nichts mit Fantasy anfangen kann sollte vielleicht die Finger davon lassen, aber ich denke Fanatsyfans werden „GezeitenZauber“ lieben.

Aktuell kann ich „GezeitenZauber“ leider nur vier Federn geben. Dies liegt vor allem daran, dass das Ende offen ist. Viel zuviele Fragen bleiben mir offen und ich hoffe, dass sich diese bald klären wenn Teil 2 kommt. Dann denke ich aber, werden sie sich klären. Die fünf Federn hat es allemal verdient!!!

Vielen lieben Dank an Erik für seine Geduld und für die Bereitstellung des Exemplars. Ich freue mich dass du mich gefunden hast, denn sonst wäre ich nur über gaaanz viele Umwege auf dein tolles Buch gestoßen. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Teil, also halt dich ran =)

Wie es sich für einen anständigen Schriftsteller gehört, hat der Autor eine Reihe sinnloser Berufe/Tätigkeiten in seinem Leben hinter sich gebracht.
Er war Bürotippse, stand in einer Schuhfabrik am Fließband, war Sänger, Gabelstaplerfahrer, Student, Tankwart, Baumpflanzer, Mediengestalter und Arbeitsloser.
Ob das alles wirklich erwähnenswert ist, ist dem Autor völlig schnuppe.
Erik Kellen lebt in Hamburg, weil es dort so wunderbar viel Wasser gibt.

Träume sind wie Wasser …

… der Anfang aller Dinge!

©Erik Kellen

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