[Rezension] „Und ich vergebe Dir nicht“ Erasmus Herold

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt

Gütersloh im Hochsommer 2011. Ein Serienmörder verunsichert die Stadt. Seine grausame Bilanz nach nur fünf Tagen: Jeden Tag ein neues Opfer, in der Regel abends im Schutz der Dunkelheit ermordet. Die Mordkommission der Kreispolizeibehörde Gütersloh gerät unter Druck, denn offensichtlich besteht zwischen den Getöteten nicht die geringste Verbindung. Kriminalkommissar Patrick Gruber, soeben aus dem Urlaub zurückgekehrt, und Sarah Berger, strafversetzt aus einer verschlafenen Kleinstadt, übernehmen den Fall. Doch umso intensiver sie ermitteln, desto mehr Fragen wirft ihr Fall auf. Warum liegen alle Leichen an Straßenabschnitten entlang der Autobahn A2 und warum hinterlässt der Mörder am Oberarm seiner Opfer diesen rätselhaften Zahlenaufdruck aus schwarzer Tinte? Schon bald müssen die neuen Partner erkennen, dass ihr Gegner seinen eigenen Idealen folgt und er ihnen dabei immer einen Schritt voraus zu sein scheint.

Meine Meinung

Schon im Oktober stolperte ich über das Buch von Erasmus Herold und wollte es unbedingt lesen. Leider hat es damals mit der Leserunde nicht geklappt und da ich zu der Zeit noch andere Leserunden hatte setzte ich das Buch auf meinen Merkzettel. Wie sehr freute ich mich, als ich mein aktuelles Exemplar von krimizeitschrift.de von Nicolas bekam und genau dieses Buch aus dem Umschlag befreite. Ich habe mich gleich dran gemacht es zu lesen. Leider kam ein Zwischenfall in der Familie mir und meinen Leseplänen über Weihnachten dazwischen. Doch lange konnte ich mich nicht aufhalten es zu lesen.

Die Story ist einfach gut erzählt. Die Idee die sich dahinter versteckt auch. Und der Aufbau des Buches in einer Art Tagebuchform (also mit Datumsangaben, Ortsangaben und kleinen Kapitelüberschriften) machte es mir sehr einfach, die häufigeren Ortswechsel und Personenwechsel nachzuvollziehen. Das Cover finde ich sehr ansprechend, diese graue Art spricht mich als Krimi voll an.

Die Charaktere sind erst ein wenig seltsam. Warum wird Sarah „strafversetzt“? Nur weil sie sich einen handgreiflichen Kollegen vom Hals gehalten hat? Und wieso ist Patrick so unnahbar und doch etwas seltsam? Doch sie wachsen dem Leser schnell ans Herz, denn Sarahs Problem wird schnell offensichtlich und als ihr Partner ihr zur Seite steht ist dieser im Sympathierang auch schnell geklettert.

Vom Spannungsbogen her würde ich sagen ist in der Story noch Platz. Dies ist aus meiner Sicht aber überhaupt kein Manko. Durch die verschiedenen Sichtweisen möchte man sowieso weiterlesen und da ab und an ein Zeitsprung von knapp 30 Jahren eingebaut ist wird der Bogen zeitweise unterbrochen. Die Entwicklung der Handlung ist aber so spannend und unvorhersehbar gestaltet, dass ich dem Buch volle Punktzahl gebe obwohl ich nicht die ganze Zeit „am Buch klebte weil ich vor Schreck nicht loslassen konnte“. Es ist ein subtileres „Festkleben“, denn alles kommt anders und zweitens immer noch anders als man denkt;-) Damit möchte ich sagen, dass auch wenn der Fall gelöst scheint keineswegs die Handlung beendet ist… Lest selbst und lasst euch überraschen – Ich finde das Ende absolut genial gelöst und auch absolut ungewöhnlich.

Der Schreibstil ist flüssig und man kann der Handlung sehr leicht folgen, sodass ich keinen Grund sehe Punkte abzuziehen.

 

Fazit

Herr Herold – ich bin begeistert. Genau das hatte ich beim ersten Lesen der Inhaltsangabe erwartet und dennoch bin ich überrascht. Gerne mehr davon =)

Ueber den Autor

Erasmus Herold wurde 1969 in Bonn-Beuel geboren. Aufgewachsen in Paderborn, wohnt er heute in Stromberg, ist verheiratet und Vater von zwei Töchtern.

Nach dem Fachabitur und einer Ausbildung im kaufmännisch, EDV-technischen Bereich, arbeitete er als Datenverarbeitungs- kaufmann in Paderborn, später in Gütersloh. Derzeit arbeitet Herold in einem mittelständischen Unternehmen als IT-Leiter.

Bereits in jungen Jahren schrieb Erasmus Herold Berichte für ortsansässige Computermagazine, machte sich später mit dem Programmieren von Online Spielen (darunter Space-Intrusion.de) einen Namen.

Im Oktober 2009 erschien sein Debütroman „Krontenianer – Rendezvous am Bogen“, ein spannender Zukunftskrimi.

Beim „deutschen Science Fiction Preis 2010“ wurde er nominiert und erlangte mit seinem Debütroman Platz 5.

Im Herbst 2012 hat Erasmus Herold seinen WestfalenKrimi „Und ich vergebe dir nicht“ im CW Niemeyer Verlag, Hameln, veröffentlicht.

Zusätzliche Informationen und Leseprobe unter: www.ErasmusHerold.de

 

(Quelle: www.lovelybooks.de)

 

Vielen lieben Dank an den Verlag CW Niemeyer, den Autor und Nicolas Sender von krimizeitschrift.de für die Bereitstellung des Leseexemplares.

Inhaltsangabe und Buchdaten © http://www.niemeyer-buch.de/

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Rezension veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Gedanken zu „[Rezension] „Und ich vergebe Dir nicht“ Erasmus Herold

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s