[Rezension] Wohin der Wind uns trägt – Elisabeth Büchle


Einband: Taschenbuch
Seiten: 464 Seiten
Verlag: Gerth Medien
Erscheinungsdatum: Mai 2012
ISBN:
978-3865916815
9,99 €
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Inhalt:

South Carolina 1847: Nach einigen Schicksalsschlägen überredet die 18-jährige Joanna Steinmann ihren älteren Bruder Stewart, sie und ihre vier jüngeren Schwestern auf einen Treck in den Westen mitzunehmen.
Auf der langen und beschwerlichen Reise gerät Joanna immer wieder in bedrohliche Situationen. Währenddessen ist Joannas Freundin Linda in der Heimat einer Intrige auf der Spur, die auch den Steinmanns gefährlich werden könnte …

Meine Meinung:

Nachdem ich von „Der Klang des Pianos“ absolut begeistert von der Art des Schreibens und Erzählens von Elisabeth total begeistert war musste ich auch diese Chance von lovelybooks ergreifen als zu der Leserunde zu „Wohin der Wind uns trägt“ aufgerufen wurde. Das Buch stand schon auf der Wunschliste, wie auch alle anderen von ihr und so freute ich mich umso mehr, dass ich ein Signiertes Exemplar bekam. Die Story ist sicher nichts neues, es gibt viele Romane die die Geschichte der Trecks in den „Wilden Westen“ behandeln, doch keine dieser Geschichten setzt den Fokus auf zwei starke Frauen: zum einem Hauptcharakter Joanna, die als „erwachsenste“ der Steinman-Mädchen die Verantwortung übernimmt, nachdem ihr Vater und Bruder im Krieg gefallen sind. Sie überredet ihren Bruder Stewart sie mitzunehmen, da in der alten Heimat sie nichts mehr hält, als nach einem Brand das komplette Haus zerstört wurde. Dieser lässt sich breitschlagen seine Mädels mitzunehmen, was er später aber nicht nur einmal bereut.

Zum anderen haben wir Jos beste Freundin Linda (jaaha eine Namensvetterin..*froi*) die wesentlich konservativer denkt als ihre Freundin und in der Heimat zurückbleibt. Sie kümmert sich um eine der Schwestern, Denise, die ebenfalls zurückbleibt um den ehemaligen Verwalter zu heiraten, nachdem sie von ihrem Verlobten sitzen gelassen wurde. Linda, die nach dem Verlust (ebenfalls eine Kriegsverletzung ihres Verlobten Simon, der erst nicht zurückzukommen scheint und dann sich aufgrund der Verletzungen total zurückzieht)von Simon stark genug ist, Denise eine Freundin und starke Schulter zu sein, als diese sie wirklich braucht aber auch immer wieder abweist, weil sie keine andere Chance sieht.

Die Charaktere sind sehr vielschichtig und es lässt sich gar nicht festlegen, welcher nun mein Lieblingscharakter ist. Sie machen alle Spaß.. wobei ich zugeben muss, ich hab die Abschnitte über Jo lieber gelesen, als die von Linda. Ich bin auch megagespannt, wie es weitergeht.. ob es weitergeht.. ich würde mich über eine Fortsetzung sehr freuen.

Die Handlung hat mich erst nur bedingt interessiert, aber wie auch bei „Der Klang des Pianos“ schafft Elisabeth Büchle es, bekannte Themen aus einem völlig neuen Blickpunkt zu beschreiben und so sämtliche Zweifel beiseite zu fegen, ob man denn unbedingt dieses Buch auch noch lesen muss. Ich würde und werde jedes ihrer Bücher lesen, denn so wenig wie der Vorschautext verrät soviel mehr steckt letztendlich hinter jedem Roman.

Ich danke auch für die tolle Signatur, liebe Elisabeth, und ich bin auf jeden Fall wieder dabei, wenn es um eines deiner Bücher geht!! Vielen Dank für die vielen schönen Lesemomente die ich erleben durfte, und dass du mich in den „Wilden Westen“ genommen hast. Ohne Zögern, volle Punktzahl!!!

Über die Autorin:

Elisabeth Büchle ist gelernte Bürokauffrau, examinierte Altenpflegerin und seit ihrer Kindheit ein Bücherwurm. Schon früh begann sie, eigene Geschichten zu Papier zu bringen. In ihren Romanen bettet sie romantische Liebesgeschichten in gründlich recherchierte historische Kontexte ein. Ihr Debütroman „Im Herzen die Freiheit“ erschien im März 2006. Seither schrieb sie mit „Die Magd des Gutsherrn“, „Wohin der Wind uns trägt“, „Sehnsucht nach der fernen Heimat“, „Das Mädchen aus Herrnhut“, „Goldsommer“ und „Der Klang des Pianos“ sechs weitere Romane. Mit ihrem Mann und den fünf Kindern lebt sie im süddeutschen Raum. Mehr Infos zur Autorin unter http://www.elisabeth-büchle.de.

Autorenbiografie, Inhaltsangabe und Cover ©www.gerth.de

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