[Rezension] Morgen bist du noch da – Mila Lippke


[Rezension] Mila Lippke Morgen bist du noch da“

* Taschenbuch, 352 Seiten

* Ullstein Verlag, erschienen im Dezember 2011

* ISBN: 978-3-548-28349-4

* € 8,99,- *Amazon*

Inhalt:

Du bist das, was du aus dir machst.
Nach diesem Motto lebt und handelt die zweiundvierzigjährige, erfolgreiche Künstlerin Lio, bis sie bei einem der seltenen Treffen ihre Mutter danach fragt, wer ihr Vater ist. In der Folge erleidet die Mutter einen Schlaganfall, durch den sie die Sprache verliert. Um endlich eine Antwort zu erhalten, bricht Lio zu einer Reise in ihre Vergangenheit auf, die sie bald noch viel weiter zurückführt. Denn wer sie ist und zu wem sie geworden ist, hat mehr mit ihrer Familiengeschichte zu tun, als Lio lieb ist. So stößt sie auf ein ungeheures Geheimnis, das ohne ihr Wissen bis heute ihr Leben bestimmt. Nach und nach deckt sie immer mehr verborgene Hintergründe auf und erfährt, welche Frau ihre Mutter wirklich ist…

 
Meine Meinung:

Lio liebt ihr Leben und liebt es so wie es ist. Sie hat eine Affäre mit einem verheirateten Mann und das ist gut so. Sie will keine Beziehung, sie geht auf Demos und vor allem liebt sie ihre Kunst, denn die ist außergewöhnlich und feministisch. Doch dann kommt der große Schock: Lio ist schwanger. Und ihre Mutter, die zu Besuch aus Köln in Berlin ist erleidet einen Schlaganfall und verliert ihre Sprache. Von einen auf den nächsten Tag ist bei Lio nichts mehr wie es mal war. Sie begibt sich auf die Suche nach ihrer Vergangenheit, nach ihrer Geschichte und stößt auf manches, sehr große Geheimnis.

Mir hat es Spaß gemacht Lio zu begleiten auf der Reise in ihre Vergangenheit. Sie selbst wird nur von ihrem Leben her dargestelllt: also durch ihre Kunst und ihren Lebensstil, und vor allem durch ihre Vergangenheit. Ich habe bis heute kein klares Bild von ihr im Kopf, aber das ist meiner Meinung nach auch nicht wichtig. Wichtiger ist ihre Mutter. *SPOILER* Deren Geschichte wird, wie sich später herausstellt, immer wieder in kleinen Geschichten am Ende der Kapitel wiedererzählt *SPOILER ENDE* So lernt man viel über ihre Vergangenheit und was sie zu dem gemacht hat, was sie ist.

Kurz und knapp ein Urteil: zwischendurch doch sehr trocken, an winzigen Stellen etwas langgezogen, aber alles in allem ein sehr schönes Buch über das, was unsere Mütter zu dem macht, was sie sind und warum sie so sind. Absolut lesenswert.

Fazit:




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