[Rezension] Sternenschimmer – Kim Winter

Ohhh wenn ich den Titel sehe bekomme ich schon eine Gänsehaut. Kim, wenn du dies liest: ich brauche meine beiden Bücher (die übrigens so unendlich wunderhübsch sind) von dir signiert, es hilft nix, du musst nach Braunschweig kommen 😀

So, nu mal zu den Tatsachen:

Gebundene Ausgabe: 576 Seiten
Verlag: Planet Girl; erschienen am 15. Juli 2011
ISBN: 978-3522502788
16,95€

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Inhalt

Ob die Sterne wussten, dass diese Nacht Mias Leben verändern würde? Sie erleuchteten den ganzen Himmel, als Iason mit den anderen Flüchtlingen auf der Erde landete. Jetzt steht er vor ihr. Eine dunkle Stille geht von ihm aus, doch seine graublauen Augen scheinen ins Innerste von Mia zu blicken. Augen mit der Anziehungskraft eines schwarzen Lochs. Augen, in die sie hineinfällt. Sie lassen Mia vergessen, dass es eigentlich nicht sein kann: eine überirdische Liebe, die Welten überbrücken muss. Und jeder Tag, der vergeht, bringt den endgültigen Abschied näher. Denn Iason ist nur Gast auf der Erde. Auf seinem Heimatplaneten Loduun herrscht Krieg und Iason ist als Wächter vorbestimmt, sein Volk zu beschützen.

Meine Meinung

Hach: Wenn ich an unsere Zukunft denke, dann soll sie so aussehen wie Kim sie beschreibt. Nicht zu spacig, mit einem unheimlich guten Naturverbundenheitswissen und trotzdem technisch sehr weit entwickelt (Flugschiffe)
Die Eigenschaften der Auserirdischen, die die Erde besuchen sind unheimlich faszinierend: ich möchte in ein Taxi steigen und die strahlend blauen Augen von Iason sehen *.* Und wie die Haut hellblau schimmern kann.

Also, das Buch ist bewusst als Jugendbuch geschrieben, doch auch ich als 24jährige kann mich der Magie nicht entziehen. Sicherlich leidet die Geschichte ein wenig, aber das tut dem Buch keinen Abbruch. So wird eine zeitweilige Trennung sehr lang, und auch das Gerichtsverfahren war meines Erachtens sehr lang. Auch der Kampf in dem ich ein wenig den Überblick verloren hatte war etwas verworren. Aber die Fantasie verleiht diesem Buch so unendlich viel Magie, mir fehlen die Worte es besser zu beschreiben. Man taucht ab und landet auf der Erde in der Zukunft und findet sich sofort zurecht. Ich freue mich schon auf Sternensturm – was schon bereit liegt aber warten muss!

Und ich möchte noch einmal die aussergewöhnlich hübsche Gestaltung hervorheben. Die leicht perlmuttfarbend schimmernden Seiten und auch ohne Schutzumschlag: Das Buch sieht einfach toll aus. Sehr sehr gut gelungen.
Auch die kleinen Verse zu Beginn der Kapitel sind sehr schön und passen sich sehr gut in die Geschichte ein.

Fazit

Ich brauche nicht viel drumherum reden, mich hat das LODUUN-Fieber gepackt. Sehr sehr gut!

Über die Autorin

Kim Winter, geboren 1973 in Wiesbaden, lebt mit ihrer Familie im Taunus. Nach einer Ausbildung zur Sozialarbeiterin, arbeitete sie im Pflegekinderdienst und in einem Waldkindergarten. Dann widmete sie sich voll und ganz ihrer Leidenschaft, die sie selbst als „Schreibsucht“ bezeichnet. Dem Wald ist Kim Winter übrigens noch immer sehr verbunden, weil sie dort neben einem Café in Wiesbaden am liebsten schreibt, und das immer mit Musik im Ohr. Außerdem spielt sie Theater, engagiert sich umweltpolitisch und kann es nicht lassen, Dinge zu hinterfragen. „Bei Ungerechtigkeiten weggucken, geht gar nicht.“

Besucht Kim online: http://www.kimwinter.de/

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