Rezension "Seitenwechsel – Sex und Hopp" von Sabine Leipert

Taschenbuch, 396 Seiten
Fischer Taschenbuch, erschienen am 21.02.2012
ISBN: 978-3596191307
8,99€
Inhalt:
Karina ist eigentlich zufrieden mit ihrem Leben, doch dann erfährt sie, dass Tim, ihr Partner und Vater des gemeinsamen Sohnes Kai eine Affäre hat. Und sich tatsächlich in sie verliebt.
Ihr bleibt kein anderer Ausweg als sich von ihm zu trennen. Doch was stellt sie nun mit ihrem Leben an? Da ist ja auch noch Hannes, Chefredakteur ihrer Zeitung und zur Stelle, wenn sie jemanden mit einer starken Schulter braucht. Wie Karina es schafft, ihr Leben aufzuräumen und herauszufinden was sie wirklich will, erfahrt ihr im Laufe der überaus Wortwitzigen Geschichte.
Meine Meinung:
Ich mochte Karina auf den ersten Blick. Auch hat Sabine eine unheimlich sympathische Art zu schreiben, sodass man dem Geschehen einfach so folgt, ohne große Unterbrechungen. Es lässt sich supergut lesen, die Witze sind unheimlich gut und haben mich oft zum Schmunzeln gebracht. Das Einzige was richtig doof ist, ist als „Nicht kölner“ dem Slang von Nati zu folgen *grins* Damit hatte ich dann doch Probleme. Fiese Cliffhänger am Ende eines (doch oft recht kurzen) Kapitels sorgen für die nötige Spannung und auch dafür, dass man garnicht aufhören kann zu lesen.
Zu den Charakteren. Karina ist mir leider zum Ende hin etwas unsympthatisch geworden, was leider auch daran liegt, dass sie sich so richtig nicht entscheiden kann und dann beide Herren völlig vor den Kopf stößt. Sie ist sehr impulsiv in fast allem was sie macht und denkt entweder ZUlange oder garnicht über ihr Handeln nach. Als sie mit Tim aufeinandertrifft beim Weihnachtsessen (ich versuche nicht zu doll zu spoilern.. 😉 ) denkt sie ja quasi garnicht nach, sondern lässt sich einfach gehen. Und das dieses Verhalten Konsequenzen hat, ist eigentlich logisch, deutet eher auf einen ziemlich jungen Charakter hin (also eher ein Verhalten von Teenies). Das sie natürlich ein Gefühlschaos hat, ist klar. 🙂 Die Auszeit die sie zum Ende nimmt, macht sie aber wieder sympathisch, denn sie denkt mal drüber nach, was eigentlich los ist und was richtig ist vom Handeln her.
Hannes ist durch und durch angenehm. Er bleibt seinem Charakter treu und wäre eigentlich die perfekte Lösung für Karina, da er weiß was er will, ihr Halt gibt und trotzdem ihren Freiraum lässt. Naja, Lest selbst wies endet. 🙂
Zu Tim kann ich eigentlich nur sagen, dass ich ihn nicht wirklich verstehe. Er wirkt auch sehr unreif in seinen ganzen Gefühlssprüngen. Was er will bzw wen er will usw. Naja, vielleicht passen die beiden daher so gut zusammen.
Fazit.
Trotz dieser kleinen Kritik hat mich „Seitenwechsel“ unheimlich gut unterhalten, was sicherlich auch Sabine liegt, die für jede Frage eine ausführliche Antwort parat hatte und uns so wunderbar betreut hat bei unserer Leserunde. Ich bin gespannt ob es noch einen Nachfolger geben wird und werde mir die beiden Vorgänger zu Gemüte führen, vielleicht kann ich Karina und Tim dann besser verstehen! 😉 Vielen lieben Dank dass ich dieses herrliche Buch lesen durfte an den Verlag, an lovelybooks und einen riesigen Dank an Sabine! Du bist echt Klasse!!

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