Rezension "Vollmondstrand" Petra Klikovits

Taschenbuch, 275 Seiten
Gmeiner, erschienen am 13.02.2012
ISBN:  978-3839212684
9,90€

Inhalt:

Rosa ist nicht wirklich glücklich in ihrem Leben. Sie kommt gerade aus dem Urlaub und steigt voll wieder in ihren Job als Psychologin ein.
Sie merkt jeden Morgen, dass ihr etwas fehlt. Ist es ein Kind? Oder stimmt irgendwas in ihrer Beziehung nicht? Die wöchentlichen Mädelsabende mit ihren Freundinnen muntern sie auch nur bedingt auf.
Und so richtig auf die „Piste“ gehen kann sie auch nicht mehr.
Das Einzige was sie richtig glücklich macht, wobei sie abschalten kann ist der Wein.. egal welches Jahr, egal ob rot oder weiß, sie hat für jedes Problem und jeden Typ einen passenden Wein parat.
Und das Haus am Vollmondstrand.
Sie sehnt sich immer wieder dahin zurück und versucht, ihr Leben so umzukrempeln, dass sie endlich wieder sie selbst ist.

Meine Meinung:

Vom Schreibstil finde ich das Buch gut geschrieben. Es finden immer wieder Themenwechesel statt, quasi so wie ich auch denke.
Manchmal sind die Kapitel reine Pageturner und recht kurz, sodass man meistens weiterliest statt am Kapitelende Pause zu machen.
Manchmal sind die Themenwechsel aber auch so krass, dass ich nicht wieder rein kam.
Auch habe ich das Grundproblem nicht gesehen. Man merkt dass sie unzufrieden ist obwohl sie alles hat, bis auf ein Baby, doch das will sie ja auch nicht, da sie mit ihrer Nichte total glücklich ist und sich eigentlich zu alt bzw. nicht bereit für ein Kind fühlt.
Und sie hinterfragt ihren Job. Ob es die richtige Wahl war und ob sie ihn ein Leben lang ausführen möchte: sich die völlig absurden Probleme von anderen Leuten anzuhören um selbst zu einer Kollegin zu gehen und sich ihre Probleme und Gedanken von der Seele zu reden.
Was ich nicht richtig verstanden habe ist die Sache mit der Weintherapie. So richtig eine Therapie ist es ja nicht, dafür findet sie zu selten statt, taucht nur ab und an auf. 
Ich bin nicht richtig warm mit „Vollmondstrand“ geworden, denke aber vielleicht das es eventuell an der Altersgruppe liegen könnte.
Oder dass ich nach der Beschreibung mehr erwartet hatte.
Weitempfehlen werde ich es trotzdem. Vielen lieben Dank auch an
Petra und den Verlag dass ich mitlesen durfte!!


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