Rezension "Netzkiller" Oliver Wolf

Taschenbuch, 326 Seiten
Gmeiner, erschienen am 13.02.2012
ISBN: 978-3839212394
11,90€
Inhalt:
Was für ein Traum für Computerfans mit wenig Geld: Es gibt eine Seite, bei der man kostenlos sich die aktuellsten Computerspiele herunterladen kann. Man muss sich nur anmelden. Dies ist auch der Wunsch von Marcel. Doch von wegen Spiel: er erhält nur ein Bild von GoogleMaps mit einer Adresse und einem Foto von einer Person. Er hat einen genauen Zeitrahmen die Person zu finden und ihr einen Zettel zuzustecken. Schafft er es nicht, muss die abgebildete Person sterben. Was er für einen Fake seiner Kumpels hält ist das grausame Spiel eines Irren. Wieviele Menschen wird er noch töten und wieviele sind ihm schon zum Opfer gefallen? Und was ist mit dem Mann, den drei Gleitschirmflieger an einem sonnigen Tag finden. Ist er auch ein Opfer geworden?
Meine Meinung:
Oliver schafft es, seine Liebe zum Gleitschirmfliegen in einen spannenden und fast nervenzerreibenden Krimi/Thriller einzubauen. Die Sichtwechsel sind häufig und schnell, die Kapitel sind kurz. Die einzige Person die sich richtig durchzieht ist Jochen, der aus seiner Sicht in der Ich-Perpektive schreibt. Man liest immer wieder die grausame Planung von dem unbekannten Antagonisten und schließlich dann auch die Ermittlungen von Bürkle und Ronda, den beiden Polizisten, die sich leider viel zu wenig näher kennen lernen.
Meiner Meinung nach waren die Wechsel am Anfang sehr oft, vielleicht etwas zu oft um gut ins Buch zu kommen. Im Nachhinein denke ich aber, dass es Sinn macht sie einzubringen um das Spiel zu erläutern bzw. die Opfer kennen zu lernen.
Der Idee hinter dem Plott finde ich wirklich sehr gut, und zur Mitte hin hatte ich auch keine Probleme mehr mit dem ständigen Perspektivenwechsel. Ich finde es schade, wie oben schon genannt, dass es keinen richtigen wirklichen Hauptcharakter gibt und das alle nur etwas angeschnitten werden und hoffe daher ganz stark auf eine Fortsetzung vor allem mit den beiden Polizisten Bürkle (der mir sehr sympathisch ist) und auch Ronda( die mit ihrer tollpatschig unsicheren Art auch absolut charmant ist) und ggf. auch mit einem Einblick in Jochens neues Leben.
Fazit:
Ich habe „Netzkiller“ sehr genossen und kann ihn nur weiterempfehlen. Auch die Abschnitte die ich meinen Katzen vorgelesen habe fand immer Zustimmung (als kleiner Insider an den Autor 🙂 ) Ich danke dem Gmeiner-Verlag und auch Oliver dass ich an der Leserunde teilnehmen durfte und bin wirklich schon sehr gespannt auf eine Fortsetzung, die ich mir auf jeden Fall gönnen werde. Ein klein wenig weniger Liebe zum Gleitschirmfliegen hätte die eine oder andere Passage aber gekürzt 🙂 Aber es war deutlich zu sehen, wie sehr dieses Hobby fasziniert.

 (mit Tendenz nach oben)

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2 Gedanken zu „Rezension "Netzkiller" Oliver Wolf

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