Rezension „Elfenmagie“ von Sabrina Qunaj

Inhalt:
Das Schicksal spielt in dieser magischenGeschichte eine tragende Rolle. Vanora, halb Elfe halb Mensch, wächst behütetbei Ihrem Vater auf. Eines Tages taucht Glendorfil auf. Er lehrt sie dieSprache und Geschichte der Elfen, denn es ist ihre Bestimmung, eines Tages nachElvion zurückzukehren und einen Jahrhunderte andauernden Krieg zu beenden. DieHerrscherin des Lichtreiches Alkariel will den Tod ihrer Schwester Daraleerächen und sich das Schattenreich wieder herrschen. Dafür brauch sie VanorasBlut. Denn die Barriere die Licht- und Schattenreich voneinander trennen wurdevon Daralee erschaffen und nur ihre Nachfahrin kann sie zerstören. Vanorabefindet sich also in Lebensgefahr. Doch siebekommt Hilfe von Eamon, dem Königdes Schattenreiches.
Mein Eindruck:
Elfenmagie hatte mich von der ersten Seite (naja,von der zweiten) in seinem Bann. Es gefällt mir sehr sehr gut, dass Vanoralangsam an ihre Bestimmung herangeführt wird. Sabrina Qunaj schafft es, nichtmit harten langwidrigen Fakten zu langweilen. Als Leser bekommt man peu a peudie Fakten, die man brauch, denn auch Vanora wächst in diese Geschichte.
Auch die wechselnden Sichtweisen derHauptcharaktere finde ich unheimlich gut gelungen. So sieht man die Geschichteimmer abwechselnd aus einer anderen Sicht. Auch die Sicht Alkariels scheint mirzu den Momenten nachvollziehbar. Die Einzige, die ich nicht hundertprozentigdurchschaue ist Meara. Aber vielleicht wird dies in der Fortsetzung erklärt.
Jeder Charakter ist vielschichtig und mirunheimlich sympathisch. Bienli der Kobold hat seine ganz eigene, koboldigeSichtweise und auch der Schreistil ist ihm angepasst. Genauso stell ich mir dieGedanken eines Kobolds vor. So unheimlich stolz das er den großen bösenAnführer der Lichtritter ausgetrickst hat. JVanora ist mir von Anfang an sympathisch gewesen. Sie ist aufgeschlossen, sehrsehr menschlich (trotz Elfenanteil 😉 ) lebenslustig und nach den Verlusten diesie erleiden musste kann man ihren Schmerz unheimlich gut nachvollziehen.Nevliin war mir am Anfang sehr unheimlich, ich fand seine absolute Gehorsamkeitund Sturheit ziemlich hart. Auch konnte ich es kaum nachvollziehen das er alleBefehle bedingungslos ausführte. Umso besser gefiel es mir, dass er sich seinerHerrscherin widersetzte als er Vanora kennenlernt und sie entführen soll. Auchden Schmerz nach ihrem Verlust konnte ich kaum ertragen.
Das Faelnuír finde ich super schön beschrieben undes ist schön, dass auch die „kalten, gefühlslosen“ Elfen die wahre Liebe (um esmal so zu nennen, obwohl es laut Eamon nicht zu vergleichen ist) also denSeelenpartner, den Deckel zum Topf finden können und das Valnora und Nevliindies taten. Eamon.. ja.. naja, er kam mir oft wie ein kleines Kind vor, aberauch das Band was ihn mit Vanora verband berührte mich sehr.
Kurzum, alle Charaktere emotional beschreiben, dieGedankengänge sehr gut nachvollziehbar.
Die Story entwickelt sich von selbst. Sabrinaschreibt unheimlich flüssig und bildhaft, ich hatte sogar während derKampfszenen Kopfkino, obwohl ich solche Szenen meist schneller lese, da ichdamit nichts anfangen kann. Diesmal las ich die Stelle und in meinem Kopfvollzog Nevliin seine Bewegung.
Auch die Beschreibungen Elvions sind sodetailgetreu und bildhaft, dass ich gerne nach Elvion reiste.
Die Szenenwechsel sind passend gemacht, man kanndas Buch einfach nicht aus der Hand legen.
Und nun komme ich auch schon zum einzigenWehmutstropfen den es einfach hat: Für die spannenden 1000 Seiten wäre einHardcover sehr schön gewesen. Das Buch ist es absolut wert gebunden zu sein undnicht nur als Taschenbuch. Denn dafür ist es einfach sehr schwer undunhandlich. Aber das war‘s dann auch schon. Auch wenn ich etwas enttäuscht vomEnde war (nicht wie es geschrieben ist, sondern dass es so endet, ich hätte denElfenkrieg gern noch einmal mit Vanora erlebt…)
Das Cover gibt im Nachhinein auch Sinn, ich denke,wenn man im Sternenzimmer (oh hieß es so?) in Lurness ist und sich umschaut.Dort denke ich, ist das „Schicksal“ beschrieben, als großer Baum mit langenWurzeln und dicken Ästen, die weit in den Himmel zu den Sternen ragen. Undjeder Elf ist ein Ast…
Ganz lieben Dank an den aufbau-Verlag, lovelybooksund natürlich Sabrina, dass sie mich mit nach Elion genommen hat und das ichdie packende Geschichte von Vanora teilhaben durfte!
Es ist kein typisches Fantasy-Buch, sondern sehrliebevolle Charaktere, traumhafte schöne Landschaften, echte tiefe Gefühle unddas Schicksal
Fazit:
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2 Gedanken zu „Rezension „Elfenmagie“ von Sabrina Qunaj

  1. Dankeschön für deinen Kommi, hat mich sehr gefreut :)Deine Rezension gefällt mir auch sehr gut, verfolge dich jetzt auch ♥Liebste Grüße

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