Rezension „ Niceville“ von Carsten Stroud

Inhalt:
Niceville ist eine amerikanische Kleinstadt wiesie im Buche steht. Nur – hier verschwinden Menschen. Andauernd. Deswegen istdie Polizei auch in höchster Aufruhr als der kleine RaineyTeague eines schönen Sommertages nicht von der Schule nach Hause kommt. NickKavanaugh geht dem Fall nach und steht vor einem Rätsel. Kurz darauf tauchtRainey wieder auf (liegt allerdings im Koma), doch seine Mutter bleibtverschwunden und sein Vater nimmt sich das Leben.
Fast zeitgleich, unweit vonNiceville passiert ein schrecklicher Autounfall und eine Bank wird überfallen.Bei der Jagd nach den Tätern werden vier Kollegen von Nick brutal hingerichtet.Die Täter entkommen mit über 2 Mio. $ Beute, doch sie zerstreiten sich. WelcheRolle spielt Nicks Ehefrau Kate, die das Sorgerecht für Rainey hat und von denGründerfamilien Niceville‘s abstammt, und was passiert mit dem erbeuteten Geld?Um dies zu erfahren solltet ihr das Buch lesen. Oder die auch Fortsetzung!
Mein Eindruck:
Ich persönlich war von „Niceville“ positivüberrascht. Zwar steigt man nur schwer in die Handlung ein, da sich einfachsehr viele einzelne Abläufe nebeneinander entwickeln. Da gibt es diebankräuber, den korrupten Scharfschützen, den unruhigen Kriegsveteran, dieStaatsanwältin Kate und ihren Vater, Tony, der ein bisschen gestört ist und esgibt noch das „da draußen“. Und alles hängt zusammen. Man versteht erst imletzten Drittel des Buches die Zusammenhänge.
Ich frage mich immernoch ob Nick und Kate dieHauptfiguren sind… Coker… Reiz vom Sicherheitsdienst… Das wird nicht eindeutigklar.
Auch wird mir nicht klar, ob dieHauptrahmenhandlung das Verschwinden der Personen in Niceville ist oder derÜberfall und seine Folgen.
Das Verschwinden wird im Laufe des Buchesaufgeklärt, um mehr über Reitz und Coker zu erfahren muss man sich aber nochbis Februar 2013 gedulden und auf Teil 2 zu warten.
Die Story überzeugt mich trotzdem. Die Charakteresind nicht zu stark einseitig gestaltet sondern oft sehr vielschichtiger: Dergute Polizist plant seinen nächsten Kriegseinsatz, ohne seine Frau einzuweihen.Und der in Amerika nur geduldete chinesische Hacker lehnt sich gegen seinenChef auf, etc.
Die brutalen Szenen werden nicht blutrünstig,sondern eher kalt/neutral geschildert, sodass ich als Leser mich nicht ekel,sondern das ganze recht nüchtern betrachte und sage: WOW krass! Und dieGeschichte wird spannend-gruselig-gänsehautstimmung J
Fazit: 3 von 5 Sternen
Eine „fantastische“ Handlung mit vielenNebensträngen . gut erzählt und definitv mehr als der Klapptext erahnen lässt.Teil 2 ist allerdings noch in weiter Zukunft… daher einen Punkt Abzug!
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Ein Gedanke zu „Rezension „ Niceville“ von Carsten Stroud

  1. Huhu! Hab dich hier gefunden! Deine Rezension ist toll und dein Blog gefällt mir sehr gut. Die Auswahl deiner Bücher trifft meinen Geschmack und darumwerd dich ab sofort lesen. 🙂 Vielleicht willst du ja auch bei mir vorbei schauen?LG Petra

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